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Planet auf Diät?

Aus dem Artikel “Planet auf Diät”* des Magazins National Geographic geht hervor, dass wir im Jahre 2050 nur dann 10 Milliarden Menschen ernähren und gleichzeitig unsere Umwelt schützen können, wenn wir den Gesamtverzehr von Obst und Gemüse verdoppeln und den von Fleisch und Zucker halbieren. Die Empfehlung der Wissenschaftler bevorzugt deutlich pflanzliche Nahrung und schränkt somit tierische Produkte verstärkt ein, welche mit chronischen Krankheiten in Verbindung gebracht und oft unter umweltschädlichen Bedingungen erzeugt werden.

Weltweite Mangelernährung

Erde (Vectorgraphik)

Laut den Graphiken dieses Artikels sind die einzigen Gebiete, welche dem empfohlenen Konsum** von 300 Gramm Gemüse täglich am nächsten sind, lediglich der nahe Osten und Nordafrika. Bei stärkereichem Gemüse mit 50 Gramm sowie Hülsenfrüchten mit 75 Gramm schafft es nur Südasien.

Allgemein hin wird Obst, Gemüse, Vollkorn und Hülsenfrucht global deutlich zu wenig gegessen, was allerdings bei den nährstoffreichen Nüssen unübertrefflich ist: Keine einzige Region auf der Welt schafft auch nur annähernd die Hälfte des empfohlenen Tagesbedarfs von 50 Gramm.

Hinzu kommt, dass wir immer mehr Nahrung produzieren und zunehmend Ressourcen ver(sch)wenden, um unseren Hunger zu stillen. Wir essen mehr und ernähren uns weniger, leiden also global an Überproduktion bei gleichzeitiger Unterernährung. Desto größer wird also auch dieser Hunger und desto gravierender werden nicht nur die gesundheitlichen Schädigungen unseres Körpers, sondern auch die unseres Planetens.

Mikrogrün und Sprossen integrieren

Laut der Wissenschaftler würde eine ideale Ernährung 90,8% auf pflanzlicher Nahrung basieren und nur verschwindend geringe 6,6 % auf tierischen Proteinen (einschließlich Milchprodukte) und noch geringeren 2,6% auf Zuckerzusätzen. Somit müssten wir, bei den herkömmlichen Lebensmitteln im Laden, unseren Obst- und Gemüseverzehr global verdoppeln und den von rotem Fleisch und Zucker halbieren.

Was in diesem Artikel allerdings nicht erwähnt wurde (vermutlich, da es gerade erst ‘wieder’ entdeckt wird), sind die überaus nährstoffreichen Microgreens und gekeimtes Saatgut. Zwar sind es noch viel zu wenige, doch finden sich mittlerweile immer mehr Studien zu einzelnen Gemüse-, Getreide-, Hülsenfrüchte- und Blumensorten, welche als gekeimte Sprosse und/oder Mikrogrün einen erheblich höheren Nährwert aufzeigen, als die nachher ausgewachsene Pflanze (siehe HIER und HIER). Somit könnten wir durch diese WunderZwerge also umso mehr richtig gesundes und ausgewogenes Essen auf unsere Teller bringen und gleichzeitig noch sehr viel mehr unseren Planeten und unsere Umwelt schützen, also für die nächsten Generationen erhalten und somit lebenswerter gestalten.

Vegan und Roh

“Planet auf Diät” nannte die National Geographic diesen Artikel. Diäten verbinden viele Menschen immer mit “etwas weniger essen” oder gar “friss die Hälfte” etc.. Allerdings sollte nochmal hervor gehoben werden, dass eine solche Diät nur den wenigsten wirklich langfristig etwas gebracht hat (siehe “Jojo-Effekt”). Darum geht es hier auch nicht.

Die meisten Veganer*innen zB. sehen ihren Ernährungsstil als Lebens(-lange)einstellung. Sowie auch Menschen, die ihre Nahrung nicht mehr über 42° Celsius erhitzen wollen, u.a. um die darin enthaltenen Enzyme, Vitamine etc. nicht zu zerstören. Und dahinter steckt weitaus mehr, als nur tierfreie oder rohe Ernährung – vielmehr soll auch der global etablierten Nahrungsmittel-Industrie entgegen gewirkt werden, welche nurmehr (teilweise sehr schädliche) Füllstoffe produziert, statt wirkliche, nahrhafte Lebensmittel. Weniger Aufwand, dafür umso mehr davon, dass möglichst gut damit verdient werden kann.

Mehr für weniger

Mikrogrün und Sprossen könnten die globale Landwirtschaft revolutionieren. Insbesondere, wenn sie in der eigenen Fensterbank oder als regionale Farm in jedem Ort stattfindet. Verpackungen, die ‘frisch’ halten sollen, werden überflüssig, genauso wie lange Transportwege (z.T. in Kühlwägen) über tausende von Kilometern. Für diese kleinen SuperFood-Helden bedarf es Studien*** zufolge bis zu 200-mal weniger Wasser und nur ca. 5% der Zeit, um ein Vielfaches an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen zu erhalten.

Wir müssen also nicht unbedingt mehr essen, sondern einfach mehr mit Nährstoffen. Hochgerechnet bedeutet dies also, dass es uns durch Mikrogrün und Sprossen mit Leichtigkeit gelingen kann, unseren Tagesbedarf komplett zu decken und dabei noch ordentlich Geld zu sparen. Mehr für weniger also, statt weniger für mehr.

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* National Geographic vom Januar 2020 | S.100-101
** Die Empfohlene globale Ernährungsweise basiert auf einem Tagesverbrauch von 2500 Kalorien.
*** Studie: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5362588

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